In den kommenden Tagen werden Intel und AMD voraussichtlich ihre neuesten Serverprozessoren vorstellen. Experten gehen von einer zeitgleichen Markteinführung aus, was ein wahrhaft außergewöhnliches Ereignis verspricht. Entdecken Sie diese bedeutende Entwicklung jetzt!
Eine mögliche Preiserhöhung für SSDs zeichnet sich ab

Laut aktuellen Analysen des taiwanesischen Marktforschungsunternehmens TrendForce, einem Spezialisten für Speichertechnologie, könnten die Preise für Enterprise-SSDs steigen. Es wird erwartet, dass die Preise für NVMe-PCI-4.0- und -5.0-Laufwerke in den kommenden Monaten um bis zu 15 % steigen werden.
All dies geschieht unmittelbar nach der Markteinführung der neuesten Serverprozessoren von Intel und AMD. Das Erstaunliche daran ist, dass die Markteinführung gleichzeitig erfolgt.
Es kommt natürlich sehr selten vor, dass zwei Prozessoren gleichzeitig auf den Markt kommen. Intel wird die Ice-Lake-Generation seiner Xeon-Prozessoren ausliefern . AMD hingegen bringt seine Epyc-7003-Milan-Chips . Daher ist der Preisanstieg bei SSDs durchaus gerechtfertigt.
Darüber hinaus könnten wir im Laufe des Quartals die Veröffentlichung mehrerer Servermodelle von Marken wie HPE, Dell Technology oder Lenovo erleben.
Die Qualität der Schnittstellen könnte den zukünftigen Absatz steigern

Das taiwanesische Marktforschungsunternehmen rechnet jedoch gegen Ende des Jahres mit einem Rückgang der Servernachfrage. Dabei ist zu beachten, dass auch Enterprise-SSDs nicht verschont bleiben werden.
Betrachtet man die Situation jedoch aus einer übergeordneten Perspektive, so zeigt sich, dass Preiserhöhungen für Server in der Regel über mehrere Monate verteilt erfolgen. Genau aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass die Verkaufsblase im vierten Quartal des Jahres platzen wird.
TrendForce behauptet außerdem, dass Intel und AMD bis 2022 Prozessoren auf den Markt bringen werden, die eine Vielzahl wichtiger Funktionen unterstützen. CI Express 5.0 und die CXL-Schnittstelle (Computer Express Link) wurden erwähnt.
Diese Hochgeschwindigkeitsverbindungen vereinfachen die sofortige Datenübertragung. Aufgrund der immensen Datenmenge tritt der Engpass tatsächlich bei der Datenübertragung und nicht bei der Verarbeitung auf.
Intel und AMD: Welche der beiden Marken wird sich durchsetzen?

Erst vor wenigen Wochen stellte Intel seine neue Generation von Single-Core-Serverprozessoren vor. Es handelte sich dabei um die Xeon Ice Lake-Prozessoren, die im 10-nm-Verfahren gefertigt werden. Die Vorgängergeneration nutzte ein 14-nm-Verfahren.
AMD hatte seinerseits die Epyc-Serie auf den Markt gebracht, die bis dahin deutliche Preisnachlässe auf ihre verschiedenen Server bot. Man konnte somit von Servern profitieren, die 30 % günstiger waren als die von Intel und – noch wichtiger – eine vergleichbare Ausstattung aufwiesen.
Intel dominierte den Servermarkt über ein Jahrzehnt lang. Der Markteintritt von AMD hat jedoch seinen Marktanteil verringert. Während Intel auf seinen etablierten Ruf setzt, konzentriert sich AMD auf die Leistung und das Preis-Leistungs-Verhältnis seiner Prozessoren.
Welche der beiden Marken wird Ihrer Meinung nach nach der Markteinführung ihrer neuesten Serverprozessoren die Nase vorn haben? Teilen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren mit!



