RTX 3090 -Grafikkarte ist so leistungsstark, dass sie Passwörter knacken kann. Der Hauptzweck von Grafikkarten ist natürlich die Wiedergabe von hochauflösenden Videos. Doch in den letzten Jahren sind diese Karten so leistungsstark geworden, dass sie teilweise zum Schürfen von Kryptowährungen und sogar zum Brute-Force-Knacken von Passwörtern eingesetzt werden.
Ein Passwort durch Brute-Force-Angriff knacken
Ein Brute-Force-Angriff ist eine grundlegende Methode, um ein Passwort zu knacken. Dabei werden alle möglichen Kombinationen nacheinander ausprobiert, bis das gesuchte Passwort gefunden ist.
Ein sicheres Passwort besteht aus Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Es muss mindestens acht Zeichen lang sein. Je länger das Passwort, desto schwieriger ist es zu knacken. Man kann leicht Milliarden von möglichen Kombinationen erhalten, deren Testen Jahre dauern würde. Daher werden Brute-Force-Angriffe von Hackern selten eingesetzt. Dennoch sind sich Experten einig, dass es mit der enormen Leistung moderner Grafikkarten wie der RTX 3090 in Kombination mit der Rechenleistung moderner CPUs möglich ist, ein Passwort in überschaubarer Zeit zu knacken.
Passwortwiederherstellung zur Wiederherstellung des Passworts
Passcovery ist eine Software zur Passwortwiederherstellung mittels Brute-Force-Angriffen. Sie unterstützt nun aktuelle Grafikkarten wie die RTX 3080 und RTX 3090. Kennt man einen Teil des vergessenen Passworts, lässt es sich leichter wiederherstellen. Passcovery nutzt hierfür die kombinierte Rechenleistung von Grafikkarte und CPU. Bei einfachen Passwörtern kann die Grafikkarte das Passwort für ein Office-Dokument oder eine ZIP-Datei innerhalb weniger Stunden oder maximal weniger Tage finden. Die Karte kann mit ihren 24 GB Speicher, 10.496 Stream-Prozessoren und einer Boost-Taktfrequenz von 1,7 GHz . Bei komplexen Passwörtern hingegen benötigt die Karte im aktuellen Zustand zehn bis hundert Jahre, um das Passwort zu finden.

Schutz vor Hackern
Es wird daher empfohlen, ein sicheres Passwort : mehr als 10 Zeichen, idealerweise 14, bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Sie können auch Passwortgeneratoren verwenden und diese Passwörter in Passwortmanagern wie KeePass, Dashlane usw. speichern.
So sind Sie weiterhin vor Brute-Force-Angriffen geschützt. Angesichts der zunehmenden Rechenleistung von PCs und Grafikkarten wäre es jedoch möglich, ein aktuell als sicher geltendes Passwort innerhalb weniger Stunden zu knacken.



