ARM und Intel haben Hybridarchitekturen mit einem leistungsstarken und gleichzeitig kostengünstigen Prozessor . AMD hat Interesse an diesem Prozessortyp bekundet, bestätigt aber, dass es noch Hürden im Zusammenhang mit Betriebssystemen und Software gibt.
AMD will vorankommen, aber nicht allein!
Ein altes Patent aus dem Jahr 2017 ist aufgetaucht und deutet darauf hin, dass AMD ernsthaft über ein Hybridprozessormodell nachdenkt, um mit Lakefield- und Alder-Lake -Prozessoren zu konkurrieren. Dieser Prozessor soll tatsächlich 2021 auf den Markt kommen. Joe Macri, Vizepräsident und Chief Product Officer von AMD, gab bekannt, dass AMD diese Möglichkeit prüft, aber noch keine konkreten Pläne entwickelt hat. AMD bestätigte, dass die Umsetzung Optimierungen an Betriebssystemen und Software erfordert, um Hybridarchitekturen optimal zu unterstützen.
Die Speicherverwaltung und der Scheduler müssen noch optimiert werden. AMD arbeitet seit über 15 Jahren an diesem Projekt mit dem Codenamen „Big Little“ und wird sich auch weiterhin der Herausforderung stellen, leistungsstarke Hardware mit möglichst geringem Stromverbrauch zu entwickeln.

Die Leistung hängt auch von der Software ab
Joe Macri gab bekannt, dass AMD darauf wartet, dass Betriebssystem und Software die Speicherverwaltung effizient gestalten und Operationen den entsprechenden Kernen zuweisen können. Dadurch kann AMD weniger komplexe und somit energieeffizientere Kerne produzieren. Die Auswirkungen werden bedeutend sein.
Daher wird es Bereiche geben, in denen Verbesserungen auf Ebene der System- und Softwareentwickler ernsthaft untersucht werden müssen, damit alle von Hardwareverbesserungen profitieren können.



